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Interview mit Katja Ebstein




Katja Ebstein

Projektpatin
Interview mit Katja Ebstein

Das Bewusstsein für die Probleme wecken
Katja Ebstein zu ihrer Projektpatenschaft in Kaufbeuren

Wie kam es dazu, dass Sie die Projektpatenschaft für das Kaufbeurer Wasserjahr übernommen haben?
Ebstein: Ich war auf einem Kongress in Bad Wörishofen. Dort traf ich Raffael Schindele, der mir von dem Projekt in Kaufbeuren erzählt hat. Als er mich fragte, ob ich die Patenschaft übernehme, habe ich sofort zugesagt. Das Thema Wasser ist für mich seit langem ein großes Anliegen.

Gab es dafür einen Auslöser?
Ebstein: Es war eher eine Entwicklung. Ich interessierte mich schon früh für die Verbindung von Körper, Geist und Seele, auch dafür, dass wir die natürliche Ebene der Biologie erhalten. Ich beschäftige mich seit 30 Jahren mit ganzheitlicher Medizin. Dabei habe ich auch erkannt, dass Wasser eine große Rolle spielt, dass es klärt und durchspült und heilt. Dazu ist es natürlich wichtig, dass wir bewusst mit Wasser umgehen und möglichst wenig Schadstoffe abgeben, damit uns das reine Element erhalten bleibt.

Sie haben nach der Wende angefangen, Kinder aus sozial schwachen Familien zu unterstützen. Seit 2004 gibt es die Katja-Ebstein-Stiftung, die der wachsenden Kinderarmut in Deutschland entgegentritt. Außerdem treten Sie für Hilfsprojekte in der Sahelzone und in Peru ein. Wie passt das mit dem Thema Wasser zusammen?
Ebstein: Ich wünsche mir, dass die Menschen ein größeres Bewusstsein bekommen für die vielen politischen und gesellschaftlichen Fehlentwicklungen. Ich kann mit meiner Person und meiner Arbeit den Leuten Mut machen, selbst den Hintern hochzukriegen. Es gibt so viele Baustellen, um die wir uns kümmern sollten, so viele Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Doch das Thema Wasser ist elementar. Es ist eines der größten Probleme der Zukunft. Das Recht auf sauberes Wasser ist ein Grundrecht für jeden Menschen. Ich hoffe, dass wir dafür das Bewusstsein wecken und fördern können.

Sie haben ja nun den Auftaktabend des Wasserjahrs in Kaufbeuren erlebt (>>). Was sagen Sie zu dem Engagement, das hier herrscht?
Ebstein: Das war wirklich einmalig. Ich habe viel Neues erfahren und das Wasser auf eine Weise gesehen, wie ich es noch nie erlebt habe. Ich bewundere die Organisatoren und Helfer für das, was sie da auf die Beine stellen. Ich wäre froh, wenn sich mehr Menschen beteiligen, wenn sie sich Gedanken machen über die Hintergründe, die Politik, den Kapitalismus und seine Folgen, und wenn sie sich dann engagieren. Dafür will ich gerne sorgen. Denn es gibt nichts Größeres als das Leben – und Wasser ist Leben.




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